Manifest

DAS MANIFEST #dfdu

(1) “Die Welt ist ein Gespräch.” (Und keine Scheibe. Und keine Kugel.)

(2) “Das Soziale” ist eine Unterscheidung von “Leben” und “Bewusstsein”.

(3) Sozialarbeit ist arbeitet am Sozialen. (Und nicht an Körpern. Und nicht an Psychen.)

(4) Unser Kommunikationsbegriff vermeidet streng jede Bezugnahme auf Leben und Bewusstsein. “Kommunikation kommuniziert. Nicht Menschen.” (Und für alle Adressaten gilt: “One Cannot Not Communicate.” #PaulWatzlawick)

(5) Zu den bisher dominant gewordenen Kommunikationsmedien zählen wir: ‑Sprache +Schrift ≠Buchdruck (aka Massenmedien, welche zu Massen leitenden Medien zerfallen sind) #Computer.

(6) “Neue Medien” ermöglichen der “Gesellschaft der Gesellschaft” eine “nächste” Antwort auf “die Soziale Frage”.
Wir beobachten – + ≠ #medienlǝsɥɔǝʍ nicht Medienwandel ¯\_(ツ)_/¯

(7) The Next Organization Will Not Be Organized.

(8) There Is No Such Thing As A Next University.

(9) Human Beings Are Useful in Networks or Waste. (#ZygmuntBauman hat diesen Horror beschrieben. NIE WIEDER)

(10) Die Suche nach einer Metakommunikation (#PaulWatzlawick) entspricht der Entwicklung einer “nächsten” Ethik unter der Bedingung des dominant gewordenen Kommunikationsmediums #Computer.

dfdu.org/manifest | 25.02.2020 Save aus medium.com/@sms2sms | 06.08.2019 @imTunnel sagt Lehrgang “Verantwortung für Digitalisierung in einer postdigialen Welt” ab.| 17.2.2019 Kürzung| 28.01.2019 Kürzungen| 22.08.2018: Das Buch ist eingetroffen: Lesungen, Live-Streams, Rezensionen | Version 07.07.2018 / 06.06.2018 (nach der Mitteilung, dass das Buch jetzt in Druck gehen würde!)/ 14.3.2018 / 2.8/19.06.2017 /tp&sms ;-) | Erste Version entwickelt am 20.05.2017 im Literaturmuseum Strauhof als Performance

*Massenmedien = Das Mittel (Medium), was das Individuum aus der Klebrigkeit einer sozialen Masse empört, empor hebt, befreit. (Der Ausschluss von Multiperspektive qua Technik, erzwang Multiperspektive: re:FORMation, pro:TESTantismus als frühAufklärung kann als “Medienwechsel von Schrift auf Buchdruck” gezeigt werden.)

[Textsorte: Bekenntnis, Drama, Tabu]

Weil das Manifest Teil 3/3 von unserem Beitrag in: “Paul Watzlawick 4.0” von Huber/Fürst Hg. 2018 ist, wird hier noch unser reload der Axiome einkopiert:

Die 3 x 3 Axiome nach #PaulWatzlawick reloaded:

1) Man kann nicht nicht unterscheiden.
2) Man kann nicht nicht beobachten.
3) Man kann nicht nicht handeln.

4) Eine Re:Aktion ist digital oder analog.
5) Die Dynamik ist symmetrisch oder komplementär.
6) Wandel folgt der Logik 1. oder 2. Ordnung.

7) Metakommunikation ist so klar wie ein Kalkül.
8) Metakommunikation stellt Sachverhalte in der Art und Weise ihres Zusammenhangs dar.
9) Metakommunikation eröffnet Antworten auf intentionale Fragen.

Zum Text (pdf) | Zum Buch (amazon)

Die 5. Axiome von 1967 Watzlawick, Beavin, Jackson:

  1. Man kann nicht nicht kommunizieren
  2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt
  3. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung
  4. Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten
  5. Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär

Wir haben in unserem re:load (Vortrag in Eisenstadt 2017) die ersten drei Axiome als Begründungsversuche interpretiert, dominant von “Komplexität” ausgehen zu müssen — und nicht mehr von “Kompliziertheit” (Eine Unterscheidung, welche Heinz von Foerster, ein enger Freund und Zusammenarbeitspartner von Paul stark gemacht hat!):

Die zweite Gruppe wird direkt übernommen und durch einen dritten axiomatisch formulierten Satz aus den späteren Schriften von Watzlawick bezogen.

Die dritte Gruppe beginnt wiederum mit einem axiomatischen Satz von Watzlawick aus “Menschliche Kommunikation” (1967). Nur Axiome 8 und 9 sind von uns. Und wir sind dabei nicht sicher und vielleicht stehen sie gar im Widerspruch zum letzten Satz im Manifest. (Wir rätseln und freuen uns über Feedbacks ;-)

Zum Beispiel innerhalb von wikidienstag.ch?

Zürich-Hottingen, 28. Januar 2019/sms ;-)

)

communautic.org/ping

1. Version #LitUpZRH

Zürich, 20. Mai 2017 | Text/Inhalt: Tina Piazzi & Stefan M. Seydel/sms ;-)

Entwickelt innerhalb von WildCard5 (LitUp/opencollaborative.orgLiteraturmuseum Strauhof in einem Workshop mit Nadja Schnetzler, Präsidentin Project R Genossenschaft in Vorbereitung auf die weitere Verarbeitung unserer Überlegungen zur Interpretation der “5 Axiome von Paul Watzlawick” an der FH Burgenland (Nov. 2016) für einen Beitrag in einen Jubiläumsband (UTB), Frühling 2018.

#medienlǝsɥɔǝʍ | zum Vortrag FH Burgenland (Herbst 2016) | #PaulWatzlawick | Passagen & Fragmente | #NextSociety | #ANARCHkonf

Lernen von der Schweiz?” (Serie)

Das Making Of, Links, Kommentare, Begründungen, Beta-Sätze etc. liegt alles im Zettelkasten dissent.is.