Kunst – Wissenschaft – Politik – Ökonomie

Wo gehts hier zur #NextSociety?

Wir verstehen Sozialarbeit als Arbeit am Sozialen.
Nicht als Arbeit an Körpern.
Und auch nicht als Arbeit an Psychen.

Wir verstehen Sozialarbeit als eine Handlungswissenschaft, welche traditionellst transdisziplinäre Ansprüche pflegt. (Vergl. dazu die Theorie-Tradition von Frauen, wie diese von Silvia Staub-Beransconi beschrieben wird.) Unter dem aktuellen Medienwechsel zeigt sich dies umstandlos als Anti-Disziplinarität. (Vergl. dazu unseren Versuch im Manifest.)

An unserer – nicht immer ganz einfachen, turbulenten, neugierigen – Unternehmensgeschichte kann das «Forschungsprogramm» abgelesen werden. Wie Trauben von einem Weinstock. (so?)

NICHTS ZU SAGEN
NICHTS ZU ZEIGEN

Wir legen unsere Arbeit ab. Wie abgelegte Werkzeuge. (Von Künstlern ohne Werke.)

Professionelle Soziale Arbeit ist (für die Stadt Zürich) vor 500 Jahren durch Katharina von Zimmern initiiert worden. Heute arbeiten wir uns insbesonderen an den negativen Auswirkungen von Aufklärung ab. Wir nutzen dabei das Narrativ der 4 industriellen Revolutionen und die 4 Medienwechsel (Luhmann/Baecker) und gestalten am Übergang in eine #NextSociety mit.

NEGATIV
  • post-heroisch
  • post-demokratisch
  • post-kapitalistisch
  • anti-disziplinär
POSITIV
  • kollaborativ, kooperativ, inklusiv ()(
  • anarchisch, xerokratisch
  • produsing, cocreative, shareeconomy, longtail, access
  • free data, free information, free knowledge
  • #OpenScience
  • #NextSociety

Es gibt viele Highlights unserer (serendiptischen?) Suchbewegungen, Aktionsforschungen, Feldforschungen, Gemeinwesenarbeiten, Performances, sozialräumlichen Interventionen (…) mit einem (Rapid) Grounded Theory-Verfahren (Vergl. «Die Form der Unruhe», Band 2, Junius-Verlag Hamburg, 2010)

Kunst

  • 2017: What’s Cooking? – Eine Umordnung, Haus Zur Glocke, Steckborn (Kuration: Tanja Trampe, Daniela Petrini)
  • 2016: #DADA Bühne War Fake Synchrongedicht, Cabaret Voltaire Zürich
  • 2016: Netzrisse. Dok18, RoteFabrik, Zürich
  • 2015: Esqueisse-le moi en quelques mots… un projet participatif de charlatan (Esther Maria Jungo). Mit einem Beitrag von Stefan M. Seydel
  • 2010: Museum Bärengasse, Zürich (Ausstellungstitel: «unterdessen – Dialog gestern heute morgen», Gruppenausstellung, mit Katalog, Einladung: Annalies Walter, Kuration: Philipp Meier)
  • 2010: Deutsches Historisches Museum, Berlin (Titel: «hacken als form der erkenntnis: das orakel zu weh!weh!weh!», Typ: Performance, Einladung/Kuration: Bazon Brock)
  • 2009: Cabaret Voltaire, Zürich (Titel: «Kunst Macht Probleme», Typ: Einzelausstellung, ohne Katalog, Kuration: Philipp Meier)
  • 2008: Royal Academy of Arts, London (Titel: «Joseph Beuys Nightmare», Typ: Performance, Einladung: Swiss Cultural Fund in Britain, Kuration: Philipp Meier und Adrian Notz)

Wissenschaft

Hauptpublikation:

Beiträge u.a. in:

Publikationen/Vorträge (Auszug)

Seydel, S.M. (2016): ANARCHkonf. Der vierte Medienwechsel am Beispiel von Herrschaft. Vorlseung bei der Digitalen Gesellschaft, Bremgarten.

Seydel, S.M. (2015): Unterscheidungen löschen, in: Gelegenheiten (k/eine Festschrift für Dirk Baecker), REVUE Magazin for the Next Society, Heft 17, Berlin

Seydel/Piazzi (2012), Potsdam: »Stadt der Ströme«
Interdisziplinäre Perspektiven auf die digitale Stadt in analogen Räumen / Eine Tagung des Innovationskollegs der Fachhochschule Potsdam in Kooperation mit der Stadt Potsdam / Vortrag/Perfomance von Tina Piazzi und Stefan M. Seydel in Block IV. Res Publica: «Wie sich die Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten ändern.»

Stefan M. Seydel (2010): sprche – dnkn – wrklchkt. Antrittsvorlesung im P.E.N‑Club Liechtenstein, in: Zifferblatt Heft 32, ISSN 1608−5949−32

09.07.2009, Center for Storytelling zhdk.ch
Aus der Reihe „kunst anbeten verboten“ (Bazon Brock) eine Interpretation eines Kunstwerks von Richard Serra.
Kurt Reinhard (Präsentation von Stefan M. Seydel)

Seydel, S. M. (2007): Wer ist meine Mutter, wer sind meine Brüder, in: Gögl, Hans-Joachim u.a. (Hg.): Tage der Utopie. Entwürfe für eine gute Zukunft. Hohenems: Bücher Verlag Hohenems

Seydel, S. M. (2004): «Soziale Arbeit als professionelle Rebellion», in: Sozial Aktuell, Schweizerischer Berufsverband Soziale Arbeit (SBS/ASPAS), Nr. 21, Dezember 2004

Seydel, S. M. (2003): «Selbstständigkeit: Anfang oder Ende professioneller Sozialer Arbeit?», Alice Salomon FH Berlin. 28.04.03

Seydel, S. M. (2003): «Schweizerische Effektivität und Effizienz? – Offensive Neugieronautik!», Alice Salomon FH Berlin. 29.10.03

Seydel, S. M. (2002): «Wissenschaft? – Neugieronautik!», Herbstworkshop an der Uni Zürich, Wissenschaftskulturen Kulturwissenschaften, Schweizerische Gesellschaft für Kulturwissenschaften SGKW. 22.11.02

Seydel, S. M. (2002): «Professionelles sozialarbeiterisches Handeln in einer Welt, welche ein Gespräch ist.» Alice Salomon FH Berlin, 02.07.02

Seydel, S. M. (2002): «Die Welt ist ein Gespräch!», Diplomrede Kindergartenseminar des Kantons Thurgau. 28.06.02

Seydel, S. M. (2001): «Was kommt nach dem Information-Overkill?» Audimax Uni St. Gallen, Institut für Wirtschaftsinformatik. 10.05.2001

Seydel, S. M. (1998): Rückmeldungen vom Rande der Gesellschaft: «Effizienz». Überlegungen aus der Praxis Sozialer Arbeit, in: Brosziewski A., Maeder C. (Hrsg); Organisation und Profession, Universität St. Gallen/Hochschule für Technik, Wirtschaft und Soziale Arbeit St. Gallen, FHS, Fakultät Soziale Arbeit, Universitätsdruck

Politik

  • Erinnern – Gedenken – Erneuern (Serie)
  • Leitung Wahlkampf für den Oberbürgermeister zu Konstanz
  • Eigener Wahlkampf zum Kantonsrat Thurgau (nicht gewählt)
  • Nominierung Golde Maus, Kategorie Politik

Ökonomie

  • Spin-Off aus eigenen Projekten
  • 7‑stelliges Angel Investment auf rebell.tv
  • diverse PPP